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Allgemeines zur Mutterkuhhaltung

In Bayern werden zur Zeit über 80.000 Mutterkühe gehalten. Momentan stehen ca. 6% aller bayerischen Kühe in Mutterkuhherden. Besonders marginale Grünlandstandorte, vorzugsweise in Mittelgebirgslagen, sowie nicht ackerfähige Restgrünlandflächen sind wie geschaffen für diese extensive Form der Rinderhaltung. Sie leistet dadurch auch einen wertvollen Beitrag zur Pflege der bayerischen Kulturlandschaft.

Verband FVB

Der Fleischrinderverband Bayern e.V. zählt ca. 725 Herdbuch-Mitgliedsbetriebe, die von Ansbach aus betreut werden. Im Sommer 1997 wurde Ansbach durch die Zusammenlegung der Geschäftsstelle, der Zuchtleitung und des Marktortes zum Zentrum der bayerischen Fleischrinderzucht. Ende 2005 schließlich erfolgte der Umzug der Geschäftsstelle auf das Gelände der Rezathalle, somit sind Markt und Geschäftsstelle an einem Ort vereint.

In den ca. 520 Zuchtbetrieben stehen rund 5700 Herdbuchkühe und 450 Zuchtbullen, verteilt auf über 25 Rassen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Rasse Angus, auf die ein Viertel aller Herdbuchkühe entfällt, gefolgt von Limousin und Fleckvieh-Simmental. Beim Fleckvieh wird großer Wert auf die genetische Verankerung der Hornlosigkeit gelegt. Dabei ist das züchterische Potential von 700.000 bayerischen Fleckviehkühen unter Leistungsprüfung von großem Nutzen. Ebenfalls 10% der Herdbuchkühe entstammen der Fleischrasse Charolais. Bei Limousin und Charolais sind genetisch hornlose Varianten in der Population vorhanden und spielen im Zuchtgeschäft eine immer größere Rolle. Nach wie vor großer Beliebtheit erfreuen sich die Extensiv-Rassen Galloway und Highland. Einen starken Zuwachs konnten in den letzten Jahren die Rassen Pinzgauer und Rotes Höhenvieh verbuchen. Hier spielt sicherlich die Förderung der vom Aussterben bedrohten Rassen eine Rolle. Ebenso haben sich Dexter und Wagyu etabliert.
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Auch bei den Fleischrinderrassen beruht die Zuchtarbeit auf den Pfeilern Leistungsprüfung und Zuchtwertschätzung: Regelmäßige Wiegungen der Kälber und Absetzer in den Zuchtherden bilden zusammen mit der Körung der Bullen und der Exterieurbewertung der Bullenmütter die Grundlage der Selektion. Die Herdbuchführung erfolgt beim VIT in Verden. Die Ergebnisse der Feldprüfungen fließen in die bundesweite Zuchtwertschätzung für Fleischrinder ein. Die einzelbetrieblichen Leistungsergebnisse und die Zuchtwerte sind auch wichtige Hilfsmittel für die staatliche Beratung in den Mutterkuhbetrieben.

Die künstliche Besamung spielt in der bayerischen Mutterkuhhaltung nur eine untergeordnete Rolle. Aus arbeitswirtschaftlichen Gründen wird häufig der Einsatz von Deckbullen bevorzugt.
Zuchttiere werden entweder über Auktionen vermarktet oder von der Geschäftsstelle des Fleischrinderverbandes ab Stall vermittelt. Seit 2008 finden die gemeinsamen Süddeutschen Fleischrindertage zusammen mit Baden-Württemberg statt. Ab 2017 als jeweils einziger Markt für Bayern und Baden-Württemberg.

 

 

 

 


Kontakt
Fleischrinderverband Bayern e.V.
Postfach 1843, 91509 Ansbach
Kaltengreuther Str. 1, 91522 Ansbach
Telefon (0981) 48841-0
Telefax (0981) 48841-311

13.10.2017

Rundschreiben Okt 2017

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04.09.2017

Vorbereitung von Markt- u. Schautieren

Vorbereitung von Markt- u. Schautieren - Fortbildung am 25. November
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30.08.2017

Markt 2018

19./20. Januar 2018

11. Süddeutsche Fleischrindertage
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