Berichte

Lehrfahrt 2017 in Mittelfranken

Turnusgemäß fand die Lehrfahrt des Fleischrinderverbandes Bayern dieses Jahr im Regierungsbezirk Mittelfranken statt. Da auch die Neuwahlen für den Vorstand des Verbandes anstanden, hat im Vorfeld eine Vertreterversammlung stattgefunden.

Als ersten Betrieb haben wir den Angus-Zuchtbetrieb von Stefan Hauck in Windischhausen besucht.

Begr??ung Hauck [DSC02179.jpg,90 KB]

Bei strahlendem Wetter begrüßt stefan Hauck die Gruppe in Windischhausen.

Dieser Betrieb hat vor zwei Jahren von Milchviehhaltung auf Fleischrinderzucht im Nebenerwerb umgestellt. Der bestehende Anbindestall ist zum Laufstall umgebaut worden. Zur Hälfte ist der Futtertisch erhalten mit Freßbereich für die Kühe auf der linken Seite und Jungviehboxen auf der rechten Seite, beides auf Spalten. Der restliche Bereich des Stalles ist Tiefstreubereich für Kühe und Kälber. Zusätzlich ist seitlich an die Jungviehboxen ein eingestreuter Liegebereich außen am Stall angeschleppt und die Kühe haben auch einen Laufhof erhalten.

Futtertisch [DSC02181.jpg,64 KB] Liegebereich Jungvieh [DSC02185.jpg,68 KB]

Auf dem Futtertisch                                                     angeschleppter Jungvieh-Liegebereich

Ab Herbst 2014 hat Herr Hauck Angus-Jungrinder von zwei Zuchtbetrieben zugekauft, im Frühjahr 2015 einen Zuchtbullen und im Sommer 2015 neun tragende Kühe von einem weiteren Betrieb. Somit war eine komplette Zuchtherde entstanden, aus der dann auch schon im Herbst 2016 weibliche Rinder in die Zucht und am Markt 2017 ein Bulle angeboten werden konnten. Auf dem Betrieb, der jetzt biologisch bewirtschaftet wird, stehen zurzeit 19 Kühe. Der Abkalbezeitraum ist von Weihnachten bis in den Jahreswechsel gelegt, um in dieser Urlaubszeit eine bessere Kontrolle der Kalbungen zu ermöglichen.
Die Weideflächen sind arrondiert und für die Fleischrinderhaltung komplett elektrisch eingezäunt worden. Ein durch die Flächen laufender, ausgezäunter Bach gewährleistet die Wasserversorgung an einigen befestigten Durchgängen.

Gruppe Weg zur Herde [DSC02186.jpg,112 KB] Herde im Anmarsch [DSC02187.jpg,87 KB]

Spaziergang zur Herde                                                   Ein Teil der Angus-Herde im Anmarsch

An der Herde, Angus [DSC02194.jpg,122 KB]

Vom schattigen Waldweg aus gibt es einen schönen Blick auf die Angus-Herde

Die Herde beeindruckte die Besucher durch ausgeglichene Qualität und auch die kommende Nachzucht ist vielversprechend.

Danach ging es nur einige Kilometer weiter zum Pustertaler-Zuchtbetrieb von Thomas Züchner nach Treuchtlingen. Diese kleine Herde besteht erst seit 2015 und ist aus dem Zukauf von vier Kühen, rot und schwarz, aus Österreich aufgebaut worden.

Begr??ung Z?chner [DSC02201.jpg,93 KB] Herde Pustertaler [DSC02203.jpg,123 KB]

Thomas Züchner stellt seinen Betrieb vor                            Die kleine Pustertaler-Herde

Der Einsatz von künstlicher Besamung hat leider auch hier zu längeren Zwischenkalbezeiten geführt, so dass heuer ein Jungbulle aus der eigenen Nachzucht zum Einsatz kommt. Um auf ihre Weidefläche zu gelangen, müssen die Tiere täglich vom Stall eine Furt in der Altmühl und zurück durchqueren. Im Stall erhalten die Tiere täglich eine Zufütterung, da die Weidefläche nur begrenzt zur Verfügung steht.

An der Herde, Pustertaler [DSC02206.jpg,84 KB] zwei Farben PS [DSC02208.jpg,99 KB]

Begutachtung der Herde von der Strasse aus                        rot und schwarz

Thomas Züchner ist auch seit zwei Jahren bei unseren kleinen Rassepräsentationen am Tag der alten Haustierrassen in Bad Windsheim und am Johannitag in Triesdorf mit Ausstellungstieren vertreten.

Ein herzlicher Dank geht an beide Betriebe für ihres Bereitschaft die Lehrfahrtteilnehmer zu empfangen und ihre Gastfreundschaft.

Dankesch?n Hauck [DSC02199.jpg,83 KB] Dankesch?n Z?chner [DSC02210.jpg,64 KB]

Ein kleines Dankeschön überreicht von Erika Sauer an Stefan Hauck. Ebenso an Thomas Züchner, überreicht von Dr. Petra Loibl.

 


Tag der alten Haustierrassen

Diese Jahr waren am Tag der alten Haustierrassen im Freilandmuseum Bad Windsheim Züchter mit den Rassen Fleckvieh-Simmental, Gelbvieh, Murnau-Werdenfelser, Pinzgauer, Pustertaler, Rotes Höhenvieh und erstmals Tiroler Grauvieh vertreten.

Fleckvieh-simmental [Fleckvieh-Simmental.jpg,98 KB] Gelbvieh [Gelbvieh.jpg,88 KB]

Murnau-Werdenfelser [Murnau-Werdenfelser.jpg,71 KB] Pinzgauer [Pinzgauer (2).jpg,73 KB]

Pustertaler 1 [Pustertaler_1.jpg,86 KB] Rotes H?henvieh [Rotes_Hoehenvieh.jpg,88 KB]

Tiroler Grauvieh [Tiroler_Grauvieh.jpg,76 KB]

 


 

 

Impressionen unserer Irlandreise

Bericht

 

 


 

12. Fleischrindersymposium mit Schwerpunktthema eFood und Onlinehandel

Für unser diesjähriges Fleischrindersymposium, dieses Jahr in Kooperation mit der Hanns-Seidel-Stiftung e.V., im Kloster Plankstetten hatten wir das Schwerpunktthema Onlinehandel gewählt. Vielen Mutterkuhhaltern und Fleischrinderzüchtern stellt sich die Frage nach Vermarktungsmöglichkeiten ihrer hochwertigen Endprodukte mit der nötigen Wertschöpfung. Der Onlinehandel kann eine Form der Direktvermarktung darstellen.
Beispielhaft für neue Vermarktungsideen über das Internet stellte Hubert Ram die Plattform trauBio vor, über die er selbst Wurstwaren vermarktet. TrauBio ist seit einem guten Jahr online und verbindet Anbieter mit dem Kunden, wobei bislang noch kein Frischfleisch im Angebot ist.

Symposium 2017 TrauBio [Vortrag_TrauBio.jpg,47 KB]
Eine Betriebsbesichtigung auf dem Staudenhof, dem Landwirtschaftlichen Betriebszweig des Klosters Plankstetten, gab Einblicke in die Haltung und Produktion von Schweinen und Ochsen für Hofladen und Küche des Klosters. Die Mutterkuhherde der Rasse Fleckvieh-Simmental liefert die benötigten Schlachttiere.

Teilnehmer Symposium2017 [flri_symp_2017_teilnehmer_7_bild_HABEL (2).jpg,47 KB]
Am Samstag referierten Matthias J. Lange und Thomas Gerlach, beide Journalisten und Kenner des Social-Media-Bereiches, über eFood, d.h. den Onlinehandel mit Nahrungsmitteln. Der Onlinehandel als sehr stark wachsender Markt in allen Bereichen bietet aus deren Sicht eine gute Möglichkeit, sich eine weitere Nische in der Direktvermarktung zu erschließen. Ziel des Vortrages war, die Teilnehmer für diese Vermarktungsvariante zu sensibilisieren und Denkanstösse in neue Richtungen zu geben.
Aus dem Kreis der Teilnehmer gab es als Rückmeldung den Wunsch, dieses Thema weiter konkreter zu behandeln.

Symposium 2017 Referenten HSS [Referenten_HSS.jpg,49 KB]

Erika Sauer bedankt sich bei Thomas Gerlach (Mitte) und Matthias Lange mit einem Korb voller Köstlichkeiten aus der Direktvermarktung.


Volles Haus an den 10. Süddeutschen Fleischrindertagen in Ansbach.

Ausführlicher Marktbericht

Bilder der Sieger-, Resevesieger- und Bemuskelungssieger-Bullen: Angus, Charolais, Fleckvieh-Simmental, Pinzgauer und Limousin

 

volles Haus [volles_Haus.jpg,94 KB]

Die Siegerbullen im Ring der vollbesetzten Rezathalle


 


Kontakt
Fleischrinderverband Bayern e.V.
Postfach 1843, 91509 Ansbach
Kaltengreuther Str. 1, 91522 Ansbach
Telefon (0981) 48841-0
Telefax (0981) 48841-311

07.08.2017

Wiegeliste Herbst 2017

Wiegeliste Herbst 2017 kann angefordert werden
weiterlesen


21.07.2017

"Die Rückkehr des Wolfes nach Bayern"
war das Thema eines Vortragsabends beim Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
Dazu ein Leserbrief von Horst Bernreuther
weiterlesen


12.04.2017

Gefährdete Rinderrassen

Antrag auf Auszahlung eines Zuschusses zur Erhaltung gefährdeter
einheimischer landwirtschaftlicher Nutztierrassen

jetzt auch für Gelbvieh

Termin 15. November 2017!


weiterlesen